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Pfingstmontag 2018 – unter sonnigem Himmel

 

Bei sommerlichen Temperaturen fand der 15. gemeinsame ökumenische Gottesdienst der Eschborner christlichen Gemeinden erstmals in der neu erbauten katholischen Kirche Christ-König statt.

Der Innenhof zwischen Kirche und Kindergarten bot draußen sowohl dem Altar als auch den sonnenhungrigen Besuchern ausreichend Platz. Im angrenzenden Kirchenschiff fand man schattige Plätze.

Gastgeber Pfarrer Brückmann eröffnete den Pfingstmontags-Gottesdienst, der wieder vom Posaunenchor unter der Leitung von Herrn Krüger begleitet wurde.

 

Bei der Predigt von Pfarrerin und Pfarrer Ihrig über das Leitthema „Vielfalt der Gaben – Einheit im Geist“ promenierten die beiden in einem Dialog durch die Anatomie des Leibes mit seinen vielen Gliedern, der eine Einheit ist, so wie wir Christen durch einen Geist getauft sind.

Nils Christian mit seinem Kindergottesdienst-Team hatte mit den Kleinen das Leitthema so umgesetzt, dass die Erwachsenen die von Kindern per Pantomime vorgetragenen besonderen Begabungen erraten sollten – jeder bringt sich mit seinen vom Geist Gottes zugeteilten Fähigkeiten ein und führt so die Gemeinschaft zum Erfolg.

Duft von Gegrilltem und ein buntes Salatbüffet lockten anschließend die Gottesdienstbesucher zu Speis und Trank und zu gemütlichem Beisammensein.

Fotos J. Förster

Sonstige Aktivitäten 2017

 

Wie in den vergangenen Jahren wurde wieder der Buß- + Bettag unter dem Leitthema "Jesus und der sinkende Petrus" mit Pfarrerehepaar Ihrig, dem Ökumenischen Arbeitskreis und musikalischer Begleitung durch den Chor Singfonie Eschborn gestaltet.

 

In der Adventszeit gab es in den beiden Eschborner Kirchen - erstmals auch wieder im Neubau von Christ-König - Gelegenheit, mit Andachten besinnlich zu verweilen. Die letzte Andacht fand in Form des "Lebendigen Adventsfensters" statt.

Rahmenthema waren „Symbole und Bräuche im Advent“ - z.B. "Lebkuchen".

 

Am 9. Dezember eröffnete Bürgermeister Geiger mit dem Ökumenischen Arbeitskreis Eschborn und Pfarrer Ihrig den Eschborner Weihnachtsmarkt. Begleiten wurde die Eröffnung vom CVJM-Posaunenchor und gesanglich umrahmt von den Eschborner Chören. 

Katholisch und evangelisch – Pfingstfest 2017 unter sonnigem Himmel

Beim 14. gemeinsamen Pfingstgottesdienst konnten die katholischen und evangelischen Eschborner Christen diesmal bei Sonnenschein auf dem Eschenplatz gemeinsam Gottesdienst feiern.

Bei der Predigt von Pfarrerin und Pfarrer Ihrig über Jesus und die Samariterin wird klar, dass sich Jesus auch Menschen zuwandte, die anderen Glaubens waren und aus einem anderen Land kamen. Zum Thema passend soll die Kollekte Flüchtlingen für einen Deutschkurs zu Gute kommen, denen von Amts wegen ein Sprachkurs verwehrt bleibt, so erläuterte Pastoralreferentin Gabriela von Melle vom Sozialbüro Main-Taunus. Die Sprache ist die wichtigste Grundlage menschlichen Zusammenlebens. Sie ist ein wichtiger Faktor der Integration von Menschen in Gemeinschaften. Einer Arbeit nachgehen, Freunde finden, Kontakte zu den Nachbarn pflegen, in der Schule Erfolg haben, ist nur möglich, wenn die Sprache beherrscht wird.

Nach dem Kindergottesdienst stellte Nils Christian mit seinem Team das mit den Kindern gemeinsam puzzleartig zusammengefügte Bild vor, in dem jedes Kind einen Teil zum harmonischen Ganzen fertigte – sinnbildlich zum Pfingstfest.

Der Posaunenchor des CVJM unter Leitung von Richard Krüger verstand es wieder, die Gemeinde musikalisch einzubinden.

Duft von Gegrilltem und ein buntes Salatbüffet lockten anschließend die Gottesdienstbesucher zu Speis und Trank und zu gemütlichem Beisammensein.

Fotos: J. Förster

Auf Luthers Spuren nach Worms

Der Ökumenischen Arbeitskreises Eschborn besteht nun seit 27 Jahren und inzwischen sind die jährlichen öffentlichen Ausflüge zu christlichen und fremden Religionsgemeinschaften eine beliebte Institution.

Erstmals waren diesmal die Teilnehmer zu einem Großteil auch aus Schwalbach und anderen umliegenden Städten gemeinsam im Reisebus unterwegs.

Anlässlich des diesjährigen Reformationsjubiläums ging die Fahrt nach Worms, wo sich damals Luther vor Kaiser Karl V. rechtfertigen sollte.

In zwei Gruppen wurden die Gäste von entsprechend kostümierten „Zeitzeugen“ durch Worms geführt und tauchten ein in die Stimmung und das Alltagsleben der Stadt Worms vor 500 Jahren.

Zuvor war noch etwas Zeit für einen Dombesuch, bei dem Gästeführer Jürgen Förster die Dombesucher über den seit fast 900 Jahren bestehenden, immer wieder beschädigten und wieder renovierten rheinischen Kaiserdom und dessen Vorgeschichte informieren konnte.

Der Ausflug fand bei einem gemeinsamen Mittagessen in einer großen Brauereigaststätte  und einer Promenade am sonnigen Rheinufer seinen Abschluss.        

Fotos: I. + J. Förster

Lebendiger Eschborner Adventskalender

am 14. Dezember 2016 gestaltete der ÖAK seine Adventsandacht erstmals in Form des Lebendigen Adventskalenders

 

Buß- und Bettag 2016

Scherben – Brüche des Lebens

 

Am 16. November feierten die Eschborn Christen gemeinsam mit dem Ökumenischen Arbeitskreis und dem Chor Singfonie den Bußgottesdienst.

Foto: Hans Peter Meyer

2016 - Ausflug zu St. Stephan

 

Der diesjährige Ausflug des Ökumenischen Arbeitskreises Eschborn führte die 20 Teilnehmer am 11. Juni 2016 in die Kirche St. Stephan in Mainz, um sich die Chagallfenster bei einer Meditation von Monsignore Mayer erklären zu lassen:

"Diese Fenster machen uns so froh", ist oft die erste Reaktion der Besucher der Kirche. Sie vermitteln Optimismus, Hoffnung und Lebensfreude. In seinen neun Kirchenfenstern hat Marc Chagall ein Zeichen gesetzt für französisch-deutsche Freundschaft, Völkerverständigung und jüdisch-christliche Verbundenheit.

Es sind seine einzigen Fenster in Deutschland, mit rund 178 qm Glasfläche – sein größtes Glaskunstwerk in der Welt, die letzten seines künstlerischen Schaffens.

Daneben ist St. Stephan die älteste gotische Hallenkirche am Mittelrhein.

Nach einem anschließenden kurzen Besuch des Mainzer Doms fand der Ausflug bei einem gemeinsamen Mittagessen in der beliebten Augustinerstraße seinen Abschluss. 

Fotos: Jürgen Förster

13. Pfingstgottesdienst 2016 - Feuer und Flamme

 

Bedingt durch bedeckten Himmel und die kühle Witterrung haben sich Ihrigs entschlossen, den Gottesdienst doch lieber im beheizten Gemeindesaal vorzubereiten.

 

Liebet eure Feinde!

Basierend auf dem Johannesevangelium referierte Gemeindereferentin Beate Greul in Ihrer Predigt über Liebe, auch zu Feinden.

Liebe, Vergebung und Gewaltfreiheit gegenüber Feinden haben auch in einigen anderen Weltreligionen große Bedeutung und werden als ein individuelles und soziales Verhalten bezeichnet.

Durch Wohltaten und den Verzicht auf Rache und Gewalt an Feinden soll Feindschaft und Hass überwunden werden. Ziel dieses Handelns ist die Versöhnung, das beiderseitige Glück oder dauerhafter Frieden miteinander.

Gemeindereferentin Beate Greul - Posaunenchor unter der Leitung von Richard Krüger
Kinderaktion mit Herrn Christian und Frau Neininger
Fotos: Jürgen Förster

 

Katholisch und evangelisch – unter einem Dach?

 

Wie es sich anfühlt, wenn in zwei Monaten die Abbrucharbeiten für die katholische Kirche Christ-König beginnen und Eschborner Katholiken und Protestanten unterm selben Dach, dann nämlich in der evangelischen Kirche Gottesdienst feiern, konnten die Christen beider Gemeinden bei dem 12. Ökumenischen Pfingstgottesdienst am Pfingstmontag 2015 erleben. Eigentlich unter freiem Himmel geplant und vorbereitet, musste das Helferteam wetterbedingt die Freiluftkirche wieder ins Gebäudeinnere verlegen.

In der Predigt, die Pfarrer Ihrig mit einer Begrüßung im Odenwälder Blattdeutsch eröffnete, interpretierte das Pfarrerehepaar das Pfingstwunder im zeitgemäßen Kontext und spannte den Bogen vom evangelischen Kindergarten, in dem Kinder aus 26 Nationen vereint sind, bis hin zu den in Eschborn asylsuchenden Flüchtlingen, den Bürgern mit Migrationshintergrund und der Religions- und Kulturvielfalt. Eine spannende Farbigkeit von verschiedenen Menschen unter dem Dach unserer Kirchen.

 

Der Posaunenchor des CVJM unter Leitung von Ernst vom Dahl verstand es, die Gemeinde mit fröhlichem Gesang einzubinden. Das Team vom Kindergottesdienst bereitete mit den Kindern derweil in einer separaten Aktion einen eigenen Beitrag zum Gottesdienst vor. Die Kinder malten ein Haus und füllten es mit Dingen, die ihnen für eine gute Gemeinschaft wichtig erschienen. Da waren Plätzchen genauso wie grünes Gras oder auch die Sonne zu finden.

Duft von Gegrilltem und ein buntes Salatbüffet lockten anschließend die Gottesdienstbesucher zum überdachten Freisitz und dort gab es bei Fassbier und anderen Getränken auch die Gelegenheit zu munteren Gesprächen.     föak/ust

Fotos: Jürgen Förster

Spaziergang zu historischen Kirchen Frankfurts

 

In diesem Jahr wollten sich die 24 Besucher, die sich zum Ausflug am 9. Mai 2015 beim Ökumenischen Arbeitskreis Eschborn angemeldet hatten, drei bedeutende Frankfurter Kirchen näher beleuchten lassen. Behilflich dabei war bei strahlendem Sonnenschein Frau Westerhoff von der Kulturothek Frankfurt.

Beim Besuch der Liebfrauenkirche erfuhren die Gäste aus Eschborn auch einiges über die Arbeit des Konvents der Kapuziner. An der Klosterpforte werden dort Bedürftige nicht nur gespeist, sie erhalten auch Gelegenheit zum Gespräch und Seelsorge.

Dem kurzweiligen, mit einigen Highlights gespickten Rundgang, folgte der Frankfurter Dom St. Bartholomäus wo einstmals Könige und Kaiser gewählt und gekrönt wurden und die ehemals kaiserliche Hofkapelle Alte Nikolaikirche, in der abschließend Frau Meyer und Frau Linder eine kleine Andacht mit einem Gotteslob abhielten.

Beim gemeinsamen Essen in Domnähe fand der kleine Rundgang durch Frankfurts Altstadt einen gemütlichen Abschluss.

Foto: Jürgen Förster

Eröffnung des diesjährigen Eschborner Weihnachtsmarktes

 

Während eines Ökumenischen Gottesdienstes zum 37. Eschborner Weihnachtsmarkt, der von Eschborner Chören und dem Posaunenchor des CVJM begleitet wurde und den Bürgermeister Geiger abschließend eröffnete, stellte Diakon Klemens Kurnoth die verschiedenen Facetten des heiligen Nikolauses dar: Männer mit Bärten und roten Mänteln in Supermärkten und im Werbefernsehen, als Schokoladenmänner und Lebkuchengestalt. Letztlich sind es Weihnachtsmänner in rotweißen Farben, die von der Coca-Cola Werbung her rühren. Der heilige Nikolaus sieht anders aus, so Kurnoth, und lebte in der heutigen Türkei als sehr beliebter Bischof. Zum Abschluss sorgte der Diakon aus Niederhöchstadt mit einer Rarität für eine Sensation: St. Nikolaus als Baby in der Badewanne. Der Legende nach soll er schon da gepredigt haben.

Fotos: Jürgen Förster

Gebetsräume im Frankfurter Flughafen

 

Über das vielfältige Angebot von Gebetsräumen im Frankfurter Flughafen ist kaum etwas bekannt. Informieren wollten sich darüber die über 20 Besucher, die sich zum Ausflug am 21.Juni 2014 beim Ökumenischen Arbeitskreis Eschborn angemeldet hatten.

Am Flughafen arbeiten 78.000 Menschen aus unterschiedlichen Nationen, Kulturen und Religionen. Die Fraport stellt verschiedene Gebetsräume zur Verfügung: Eine Moschee, Synagoge, eine christlich-orthodoxe sowie eine christliche Kapelle. So können beispielsweise Muslime ihren Ramadan bei der Arbeit einhalten.

 

Pater Goldkuhle erläuterte den Gästen aus Eschborn die seelsorgerische Arbeit seines Teams: Orientierung, Hoffnung, Zuversicht und Trost zu schenken an Menschen, die auf Schienen- und Luftwegen unterwegs sind, vorübergehend am Flughafen leben, dauerhaft dort arbeiten oder flüchtig unterwegs sind, egal welcher Herkunft, welcher Hautfarbe, welcher religiösen Überzeugung oder sexuellen Orientierung. Ein besonderes umfassendes Thema ist die Vermittlerfunktion der Kirche bei Abschiebungsmaßnahmen im Flughafen.

Der Besuch der Gebetsräume schloss mit einem prägnanten Gottesdienst von Flughafenkaplan Essono.

 

Der Ausflug begann mit einer Rundfahrt über den drittgrößten Flughafen Europas und öffnet den Einblick in den Flugbetrieb aus der Nähe. Diese geführte Fahrt bot Gelegenheit, den Flughafen der Superlative hautnah kennenzu lernen.

Im nebenan gelegene „The Squaire“ fand bei einem gemeinsamen Essen der gemütlichen Abschluss statt.

Dieses Stahlbauwerk der Superlative ist mit 650 m Ausdehnung das längste Hochhaus der Welt und besitzt eine eigene Postleitzahl.

 

Fotos: Jürgen Förster und Hans Peter Meyer

Was tun, wenn die Luft raus ist?

 

Was kann man tun, wenn der Glaube an Gott nachlässt, wie ein Luftballon, der die Luft verliert, weil der Knoten nicht mehr dicht hält. Das veranschaulichte Gemeindereferentin Eva Kremer bildlich in Ihrer Predigt beim Pfingstgottesdienst 2014 auf dem Eschenplatz. Die glühende Sonne konnte die etwa 200 Gemeindemitglieder der umliegenden Kirchen nicht davon abhalten, am ökumenisch gehaltenen Gottesdienst teilzunehmen. Mit auf dem „Gemeinsamen Weg“, so das Thema, war wieder der Posaunenchor des CVJM unter Leitung von Richard Krüger, der es verstand, die Gemeinde mit fröhlichem Gesang einzubinden. Caroline Neininger und ihr Team bereiteten mit den anwesenden Kindern derweil im kühlen Kirchenraum in einer separaten Aktion einen eigenen Beitrag zum Gottesdienst vor. Das von den Jungen und Mädchen dann vorgetragene Lied von den „vielen kleinen Leuten“, die die Welt in kleinen Schritten gemeinsam verändern, wurde mit dem inzwischen Gebastelten visuell unterstützt.

Duft von Gegrilltem und ein stattliches Team mit fürsorglichem Service für Getränke und einem bunten Salatbüffet lockten anschließend die Gottesdienstbesucher zu den schattigen Plätzen am Stadtarchiv und es gab dort Gelegenheit zu Gesprächen.

Fotos: Jürgen Förster

Gebet und Fußballspiel

 

Wie passen Fußball und Gebet zusammen? Das fragten sich die fast 40 Besucher in der Commerzbank-Arena, die sich zum  Ausflug am 15. Juni 2013 beim Ökumenischen Arbeitskreis Eschborn angemeldet hatten.

Antwort darauf fanden die aus Eschborn Angereisten bei dem evangelischen Pfarrer Eugen Eckert in der 2007 von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und dem Bistum Limburg eröffneten "Kirche in der Arena". Im Rahmen einer kleinen Andacht informierte der Geistliche über die Entstehung der Kirche, die von ihm ökumenisch betreut wird und die es bundesweit nur noch in Gelsenkirchen (Schalke) und in Berlin gibt.

Außerdem erläuterte er die Motivation zur Gestaltung der Ausstattung wie Altar, Pult, Taufbecken und Stühle des Stuttgarter Künstlers Professor Werner Pokorny. Umrahmt wurde die Andacht von einigen „Neuen geistlichen Liedern“ aus dem umfangreichen selbstkomponierten Repertoire des Stadionpfarrers Eckert. Neben seinem Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst ist er Gründungsmitglied der Musikgruppe Habakuk.

Die Kirchen wollen mit dieser Einrichtung Sportlern, Fans, Lounge-Mietern, Beschäftigten und Besuchern der Commerzbank-Arena geistliche Impulse bieten sowie den Veranstaltungen Bildung und Seelsorge ermöglichen. Selbst Taufen und Hochzeiten finden dort statt.

Foto: Jürgen Förster

Der Kirchenbesichtigung war eine Führung durch eins der größten Deutschen Fußballstadien vorausgegangen. Das zur Weltmeisterschaft 2006 eröffnete neue Stadion der Superlative fasst 51.500 Zuschauer, bei Konzerten bis zu 65.000. Der in der Stadionmitte hängende 30 Tonnen schwere Videowürfel impliziert das größte Faltdach der Welt.

Nach diesen kontrastreichen Eindrücken fanden die Teilnehmer in einer naheliegenden Gartengaststätte einen gemütlichen Abschluss.

Foto: Max

Schöpferischer Ökumenischer Pfingstgottesdienst 2013

 

Bereits zum zehnten Mal feierten die beiden Eschborner Kirchengemeinden gemeinsam Pfingsten, wie Pfarrer Brückmann in seiner Liturgieeröffnung erwähnte. Er, das Pfarrerehepaar Ihrig und der Ökumenische Arbeitskreis zelebrierten mit musikalischer Begleitung des Posaunenchores des CVJM unter Leitung von Richard Krüger diesen Gottesdienst in der Christ-König-Kirche. Leitfaden der Feierlichkeit war Gottes Schöpfung, die Pfarrerin Ihrig im Dialog mit ihrem Ehemann auf besondere Weise schilderte, während Pfarrer Ihrig aus „Ackerboden“ – hebräisch adama – einen „Menschen“ – Adam formte. Leben wurde diesem Gebilde nicht eingehaucht, doch blies die Kindergruppe, unter Leitung von Frau Neininger und Frau Zillig, parallel zum Gottesdienst Aquarellfarben über ihre Papierblätter, wobei viele kleine Kunstwerke entstanden. Nach diesem anschaulichen Gottesdienst verwöhnte das Kochteam „Lindfeld“ die Besucher mit Spezialitäten vom Grill. Darüber hinaus trugen viele fleißige Hände zu einem festlichen Beisammensein bei.

anschauliche Schöpfungsgeschichte, Foto: Jürgen Förster
Innenhof des Alevitischen Kulturzentrums und Gemeindehauses in Ffm, Foto: Hans Peter Meyer

Was zählt, ist der Mensch

Ausflug des Arbeitskreises Ökumene Eschborn 2012

 

So einfach kann Religion sein – keine Bibel, kein Koran,

(Eine Religion mit wenigen, einfachen Grundsätzen)

nur eine selbstverantwortliche Handlungsmaxime. Das beeindruckte die 34 Christen aus Eschborn und Umgebung am vergangenen Samstag im Alevitischen Kulturzentrum und Gemeindehaus in Frankfurt.

Vor Jahren wurde dort von Gemeindemitgliedern in Selbsthilfe ein Gewerbegebäude zu einem Kulturzentrum umgebaut. Die Besuchergruppe wurde durch Räumlichkeiten geführt, die nicht nur der Verwaltung und Versammlung, sondern auch sozialer Arbeit, Kinder-, Jugendbetreuung, Weiterbildung und Integrationsarbeit dienen.

Bei der anschließenden religiösen Zeremonie (Cem) wurden die Gäste über die Geschichte der Aleviten (Ali-Anhänger) informiert, deren Ursprung bis in das 7. Jahrhundert, in die Zeit von Mohammed und seinem Schwiegersohn Ali reicht.

Im Vordergrund der Lehren stehen Menschlichkeit, Gleichberechtigung, Toleranz und der Respekt dem Anderen gegenüber. Sie suchen die Spuren Gottes im Handeln der Menschen im Diesseits. Die Vorstellung von Paradies oder Hölle ist ihnen fremd. Das Paradies ist hier auf Erden. Was zählt, ist der Mensch.

 

Von den ca. 75 Mio. Einwohnern der Türkei sind etwa 20 Mio. Aleviten. In Deutschland leben nach Schätzungen ca. 800 000. Erstmalig in der Geschichte der Aleviten ist, dass inzwischen in fünf deutschen Bundesländern alevitischer Religionsunterricht offiziell zugelassen wurde. Davon ist der Schulunterricht in der Türkei noch weit entfernt.

Kapelle an der Kirche Prophet Elias Foto: Ingrid Förster

Besuch bei einem Friedensstifter 2011

 

Kürzlich waren annähernd 30 Eschborner Christen mit dem Ökumenischen Arbeitskreis auf dem Weg zur Griechisch Orthodoxen Prophet-Elias-Kirche.
Vor Jahren wurde dort von Gemeindemitgliedern in Selbsthilfe die ehemalige evangelische Notkirche beim Alten Bockenheimer Friedhof am Westbahnhof umgebaut und im letzten Jahr eingeweiht.

Die Eschborner hatten Gelegenheit, sich beim Ende eines üblicherweise über Stunden gefeierten Gottesdienstes, einen Eindruck von der seit 1000 Jahren zelebrierten Liturgie zu verschaffen. Anschließend wurden die Besucher von Pfarrer Athenagoras begrüßt und über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur katholischen und evangelischen Religion aufgeklärt. Neben der Gemeindearbeit ist der Vierzigjährige Pfarrer der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland, Vorsitzender des Rates der Religionen Frankfurt und 2. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Hessen-Rheinhessen. Sein Ziel ist es, sich gegen Gewalt, religiösen Fanatismus und Diskriminierung zu engagieren und sich um ein friedliches Zusammenleben zu bemühen sowie für den Ausbau von Beziehungen zu anderen Religionen und Intensivierung des vorurteilsfreien Dialogs.

Viele, von den Gästen gestellte Fragen, zeugten von regem Interesse.
Nach einer gemeinsamen Andacht wurde die Besuchergruppe abschließend zu Soufláki und Gyros eingeladen.

An einem vorangegangenen Informationsabend hatte Pfarrer Dr. phil. Fritz-Reinhold Huth, Experte auf dem Gebiet der Religions-und Kulturwissenschaft, grundlegend in die Lehre des Griechisch Orthodoxen Glaubens eingeführt.

v.l.n.r. Anita Linder, Gemeindereferentin Beate Greul, Jürgen Förster und Doris Meyer Foto: Ingrid Förster

Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst 2010

 

Strahlenden Sonnenschein hatten die annähernd 200 Christen der evangelischen und katholischen Gemeinden in Eschborn, die zusammen das Pfingstfest und Jubiläum des Ökumenischen Arbeitskreises auf dem Eschenplatz feierten. 
Das Pfarrerehepaar Ihrig eröffnete den Gottesdienst mit einer Aufzählung von Aktivitäten des ÖAK der vergangenen 20 Jahre, die auf zwei am Altar aufgestellten Plakattafeln nachvollzogen werden konnten.
Thema des von Pfarrer Brückmann geleiteten Pfingstgottesdienstes war die Losung des gerade zu Ende gegangenen 2. Ökumenischen Kirchentages 'Damit ihr Hoffnung habt'.
Frau Neininger und Frau Zillig gestalteten eigens für die Kinder eine Andacht, die mit einem den Erwachsenen vorgetragenen Lied endete, dessen Bedeutung mit Körpersprache von den Kleinen veranschaulicht wurde. Umrahmt wurde das Kirchenfest vom Posaunenchor unter Leitung von Richard Krüger, dem es spontan gelang, die Besucher für einen Kanon zu gewinnen.
Ein freudiges Wiedersehen gab es mit den wegen des Jubiläums angereisten Pfarrern Richter, Schwarzbeck und Wüst, die ehemals in den Kirchengemeinden tätig waren und den ÖAK viele Jahre begleiteten.
Schließlich waren alle eingeladen, bei leckeren Speisen aus der „evangelischen Küche“ unter den Sonnenschirmen auf dem Platz vor dem Stadtarchiv gemütlich zu verweilen.



Bildmitte Meisterin Yungchao, rechts Schwester Lee Foto: Schwester Phan

Besuch des buddhistischen Tempels Fo-Guang-Shan

 

Anfang Mai 2010 waren annähernd 40 Eschborner Christen auf dem Weg zum Buddhistischen Tempel Fo-Guang-Shan in Frankfurt, um eine weitere Weltreligion kennen zu lernen. 
An einem vorangegangenen Informationsabend hatte Pfarrer Dr. phil. Fritz-Reinhold Huth, Experte auf dem Gebiet der Religions-und Kulturwissenschaft, sehr einfühlsam in die Lehre des Buddhismus eingeführt.
Bei der Führung durch Gebets-, Meditationsraum und Bibliothek erfuhren die Tempelbesucher von Meisterin Yungchao und Schwester Lee Wissenswertes über das Leben im Nonnenkloster, die Gemeinde, Zölibat, Zeremonien und Feste. Dabei wurden auch Gemeinsamkeiten zum christlichen Glauben festgestellt. So wurde auch der Buddhismus in seinen Zeremonien und Veranschaulichung von regionalen Bräuchen unterschiedlich beeinflusst. Viele, von den Gästen gestellte Fragen, zeugten von regem Interesse an der unbekannten Religion.
Nach einer entspannenden Meditation konnte die Besuchergruppe gemeinsam die Taiwanesische Küche genießen.

Foto:Dorothee Fischer-Sudrow

Besuch des Jugendstilzentrum Darmstadt


Mitte Juni 2009 waren über 30 Eschborner Christen auf dem Weg zur Mathildenhöhe in Darmstadt. Im Vordergrund stand der Besuch der russischen Kapelle Maria Magdalena, die vor 110 Jahren von dem Petersburger Architekten Benois, einem Großvater Peter Ustinovs, auf importierter russischer Erde errichtet wurde. Mit einem Vortrag eines Mitgliedes aus der russisch-orthodoxen Gemeinde wurde der Gruppe wissenswertes über die Kapelle vermittelt. Das Pfarrerehepaar Ihrig konnte zuvor grundlegende Unterschiede zu den bei uns gängigen christlichen Kirchen ergänzen.

Das Sahnehäubchen war der anschließend geführte Rundgang über die Mathildenhöhe mit ihrer Jugendstil-Architektur.  Abschließend kam man bei einem gemeinsamen Mittagessen im Grünen ins Gespräch. Mit dem von Doris Meyer, der Vorsitzenden des Ökumenischen Arbeitskreises Eschborn, geplanten Ausflug, wollte die Gruppe eine weitere Weltreligion kennen lernen.

Foto: Hans Peter Meyer

Ökumene besucht Synagoge in Offenbach

 

Anfang Juni 2008 waren über 30 Eschborner, evangelische und katholische Christen, auf dem Weg zur Synagoge der Jüdischen Gemeinde Offenbach. Sie wollten im Rahmen des diesjährigen Ausfluges eine weitere Weltreligion kennen lernen. Die jüdische Gemeinde nahe dem Main feiert in diesem Jahr ihr 300-jähriges Bestehen. Die alte Synagoge wurde während des 3. Reiches nicht zerstört, allerdings von den NS-Tätern als Kundgebungsstätte entweiht. Noch nach dem Krieg war sie besetzt. So wurde 1956 gegenüber eine neue Synagoge, in Deutschland die erste nach dem Krieg, errichtet. Bald war die Versammlungsstätte für die jüdische Gemeinde, die heute 1000 Gläubige umfasst, zu klein und so wurde dieses denkmalgeschützte Bauwerk 1997 erweitert, in schlichter Geometrie, jedoch mit hohem gestalterischen Anspruch.

Foto: Jürgen Förster

Ausflug des ÖAK zum Bahá’i–Tempel

 

Am Samstag, 23. Juni 2007, waren über 40 Eschborner evangelische und katholische Christen auf dem Weg zum Bahá’i–Tempel in Langenhain. Sie wollten im Rahmen des diesjährigen Ausfluges eine weitere Weltreligion kennen lernen.

Das 1964 eingeweihte „Haus der Andacht für den europäischen Kontinent“, so die richtige Bezeichnung, liegt am Ortsrand eingebettet in einer parkähnlichen Gartenanlage und ragt markant über die Taunushöhen hinaus.

Von Angehörigen der Bahá’i -Gemeinde und des Ökumenischen Arbeitskreises wurde gemeinsam eine Andacht gestaltet, mit Psalmen aus der Bibel sowie Texten des Religionsstifters Bahá’u’lláh. Abgerundet wurde die Andacht mit einem arabisch gesungenen Gebetstext sowie dem gemeinsamen „Vater unser“.

Wie die Besuchergruppe des Ökumenischen Arbeitskreises erfahren konnte, steht „die Einheit der Menschen, die Vereinigung und Gleichberechtigung aller Nationen, Rassen, Klassen und Religionen“ im Vordergrund der derzeit weltweit sieben Millionen Mitglieder umfassenden Religion. Die Weltreligionen Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus werden von der Bahá’i-Religion anerkannt.

Eines der weiteren Ziele ist die Schaffung einer Weltsprache neben der Muttersprache, denn der Dialog der Nationen untereinander dient dem Abbau von Vorurteilen, die immer wieder Ursache für Unfrieden sind. Großen Wert wird auch auf Bildung, Familie und Erziehung durch die Eltern gelegt.

Die Besucher aus Eschborn konnten feststellen, dass die Anliegen der Bahá’i-Religion vom Grundsatz her zu denen der Ökumene passen.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen klang der Tag aus.

11:11 für Eschborner Ökumene

 

Einig waren sich die 11 katholischen und 11 evangelischen Teilnehmer darüber, dass die gemeinsame Fahrt nach Bad Ems 1. Juli 2006 gelungen war.

Ziel der Stadtführung war die Ikonostase der russisch-orthodoxen Kirche der heiligen Alexandra am Ufer der Lahn. Auf dem Weg dorthin bekamen die Eschborner viel Beeindruckendes zu sehen und zu hören: Belegt durch den Grenzwall Limes geht die Geschichte von Bad Ems zurück bis in die Zeit der Kelten und Römer.

 

Bedeutend für die Kurstadt war allerdings, dass sie auf einem Heilquellensattel liegt, der das gesunde Wasser in Mengen sprudeln lässt. Wie verschwenderisch die Natur in Bad Ems mit dem kostbaren Gut umgeht, zeigen aufsteigende Luftblasen die längs der Lahn beobachtet werden konnten.

 

Vom Krieg verschont, können heute noch die aus der Renaissance und dem Barock stammenden Gebäude wie Kurhaus, Kursaalgebäude mit Kurtheater, Marmorsaal und Spielbank, der Quellwasserturm und die Kirchen bewundert werden.

Im Badeschloss hatten die Gäste aus Eschborn Gelegenheit das bis zu 57 Grad warme, fluoridhaltige Natrium-Heilwasser zu kosten. Mit einer gemütlichen Einkehr bei einer Privatbrauerei, in einem am Rhein gelegenen Schlösschen, klang der Tag aus.



Foto: Hans-Peter Meyer

Großes Interesse beim Moscheebesuch 2005

 

Fremde Religionen kennen lernen, Gemeinsamkeiten entdecken für ein friedliches Miteinander – so das Motto des Ökumenischen Arbeitskreises Eschborn, das mit großem Interesse angenommen wurde.

Am 2. Juli wurde die Gästegruppe von 4 Mitgliedern der islamischen Gemeinschaft Frankfurt e.V. gastfreundlich empfangen, die ehrenamtlich die Führungen durchführen, darunter 3 islamisch gekleidete junge Frauen, die die Räumlichkeiten zeigten und Fragen der Besucher kompetent beantworteten.

Gleich beim Betreten des Gebetsraumes richteten die Gäste den Blick nach oben in die Kuppel, den reichlichen orientalischen Stuckzierrat zu bewundern. Die Ornamente wurden von marokkanischen Handwerkern hergestellt, ebenso stammen die bemalten Fliesen aus Marokko.

Wüsste man nicht genau, dass man in einem Gebäude direkt neben der A66 steht, fühlte man sich in den 2000 km entfernten Orient versetzt. Die Moschee ist noch nicht ganz fertig gestellt, viele Arbeiten erfolgen in Eigenleistung.

Christliche Religionen und der Islam haben einen gemeinsamen Urvater – Abraham. Bei der Führung konnten viele weitere Gemeinsamkeiten festgestellt werden.

Die Moschee ist nicht nur Gebetsstätte sondern auch, wie bei uns, Treffpunkt von Gruppen, Ort für Feierlichkeiten, sogar Nachhilfeunterricht findet dort statt.

Die islamische Gemeinde zählt ca. 180 Mitglieder. Fünfmal pro Tag beten ist Pflicht. Die Männer sind angehalten das Freitagsgebet in der Moschee zu verrichten. Der Ruf zum Gebet erfolgt aus Rücksicht gegenüber der deutschen Bevölkerung nicht vom Minarett aus sondern in den Räumlichkeiten der Moschee.

Bei Tee und Gebäck gab es nach der Führung für die über 60 Interessierten Gelegenheit Fragen zu stellen wie z.B.:

In den christlichen Kirchen ist, wenn auch nur mäßig, Modernisierung zu erkennen, warum nicht im Islam? Antwort: Auch im Islam gibt es eine Modernisierung, da, wo sie für erforderlich und sinnvoll gehalten wird. Nicht jeder Trend und jede moderne Entwicklung muss positiv sein. Warum etwas ändern, was sich seit Jahrhunderten bewährt hat.

Wenn die meisten hier lebenden islamischen Religionsgemeinden friedensbewußt nach dem Koran leben, warum distanzieren sie sich nicht ausdrücklich von terroristischen Anschlägen? Antwort: Das wird getan, scheitert jedoch oft am Willen der Medien, dies zu veröffentlichen.

Wie können extremistische Strömungen in islamischen Gemeinden, wie z.B. der Fall in Köln, verhindert werden? Antwort: Es wird damit ausgeschlossen, dass Extremisten in den Gemeinden nicht Fuß fassen bzw. gar nicht erst in deren Vorstände gelangen.

Die Befragung erfolgte sehr sachlich und wurde kompetent beantwortet. Vorurteile konnten hinterfragt werden, so dass der Besuch ein positiver Schritt in Richtung Verständnis für andere Religionen und ein friedliches Miteinander war.

 

Als Überraschung gab es dann vor dem gemeinsamen Mittagessen im Adler eine kleine besinnliche Andacht in der barocken Dorfkirche von Ginnheim. Sie wurde 1699 erbaut und wurde 1954 berühmt durch den ersten übertragenen Fernsehgottesdienst mit Pfarrer Martin Niemöller.

Besuch der Bonifatiuskapelle in Kriftel - 2004

 

Anlässlich des Bonifatiusjahres stellte Stadtarchivar Gerhard Raiss im Museum Eschborn das Bonifatiuskreuz vor, das früher in der Eschborner Feldmark stand.

Anschließend besuchten wir die in den Krifteler Obstgärten gelegene Bonifatiuskapelle und luden zu einer kleinen Andacht ein.

Beim gemeinsamen Essen im nahe gelegenen Restaurant „Viehweide“ konnte man ins Gespräch kommen und den Ausflug in gemütlicher Runde ausklingen lassen.

Ursprünglicher Standort des so genannten Bonifatius-Kreuzes war eine Dreiergruppe von Flurdenkmälern in der Nähe von Eschborn. Man interpretiert auf der Rückseite eingeritzte Zeichen als die Abkürzung für „hic bonifatius quievit “:

„Hier ruhte Bonifatius“

Die Anfang der 1960er Jahre errichtete Bonifatiuskapelle in Kriftel verweist auf die lange Tradition des Bonifatius-Patroziniums (dem Schutzheiligen geweiht) in der Gemarkung.

Bonifatius, der „Apostel der Deutschen“ (673 – 754) war ein Benediktinermönch aus Wessex, auf den Namen Winfried getauft. Mit 40 Jahren kam er nach Germanien um das raue Christentum zu missionieren. 754 kam er vermutlich bei einem Raubüberfall ums Leben und wurde, als Märtyrer verehrt, von Utrecht nach Fulda überführt.

Foto: Jürgen Förster

Alles echt!

Ausflug 2003 in Bibelmuseum

 

Anlässlich des Bibeljahres wurde das neu eröffnete Bibelhaus besichtigt.

Frau Friedrich, ehemalige Vikarin der evangelischen Kirche Eschborn, führte uns durch das Bibelhaus.

 

Abschließend gab es die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Mittagessen im „Gemalten Haus“ in Frankfurt-Sachsenhausen.

Auf den Spuren Karls des Großen - 2002

 

In Seligenstadt angekommen, erlebten wir eine Führung durch die karolingische Basilika „Petrus und Marcellinus“ und hörten interessantes über die Altstadt. Die

Später bestand die Möglichkeit zur Besichtigung des öffentlichen Klostergartens und Klosterhofs.

Anschließend aßen wir gemeinsam zu Mittag im historischen Gasthaus am Marktplatz.

Am Nachmittag bummelte die Gruppe abschließend durch die Altstadt und am Main.



Hessenpark einmal anders - 2001

 

Bei einer Besichtigungsfahrt fuhr diesmal der Ökumenische Arbeitskreis der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden Eschborns in den Hessenpark, in die Nähe von Neu-Anspach im Taunus, um bei einer Spezialführung Zeugen religiösen Lebens in Hessen nachzuspüren.

Das Freilichtmuseum beherbergt sieben Gebäude und drei Kleindenkmale von religiösem Leben der Christen und Juden in Hessen.

Anschließend konnten noch einige historische Häuser besichtigt werden, konnte der herrliche Weg um den großen See gegangen werden und man sich auf dem Dibbe- und Bembelmarkt am Eingang vergnügen.

Foto: Hans Peter Meyer

Ökumene auf den Spuren der hl. Hildegard - 2000

 

Katholische und evangelische Gemeindemitglieder trafen sich am sonnigen Samstag, dem 17.6.2000 zur Fahrt nach Bingen am Rhein.

Pater Dr. Krasenbrink vermittelte des 33 interessierten Reisenden sein umfangreiches Wissen über das Leben Hildegard von Bingens und erläuterte den neugotischen Altar der Rochuskapelle, der Szenen aus dem Leben der heiligen Hildegard in Halbreliefs darstellt.

Der Binger Architekt Ernst Gutschker, der sich seit Jahren planerisch mit der Restaurierung der wunderschön gelungenen Rochuskapelle beschäftigt, wusste über interessante Hintergründe und Details zu berichten.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen bei den Kreuzschwestern begab sich die Reisegruppe zu der unterhalb des Lembergs, zwischen Nahe und Glan gelegenen, mittelalterlichen Klosterruine Disibodenberg, Dort zog Hildegard von Bingen Anfang des 12. Jahrhunderts als 14-jährige ein und lebte 38 Jahre lang hinter Klostermauern, später als Äbtissin.

Der Klosterberg eröffnete bei strahlendem Sonnenschein einen herrlichen Blick auf die Umgebung zwischen Hunsrück und den Ausläufern des Haardwaldes. Im Schatten hoher Bäume waren die Ausmaße der Abteikirche zu erkennen, die an die Größe des Domes in Mainz heranreicht.

Bei einem Gläschen Wein und Dinkelgebäck fand der Ausflug einen gemütlichen Ausklang.

Foto: Jürgen Förster

Gelebte Ökumene im Dom Wetzlar - 1999

 

Dass Christen untereinander manchmal nicht zimperlich waren, erfuhren die Teilnehmer einer Wetzlar-Tour des Ökumenischen Arbeitskreises im dortigen Dom. Denn der Domführer, Pfarrer Link, der den Eschborner Gästen sein umfangreiches Wissen über Baukunst und Geschichte des Dorns zur Verfügung stellte, wusste einige Anekdoten zu berichten. Besonders interessant war für seine Zuhörer. in welcher Weise Katholiken und Protestanten das Domgebäude nach der Reformation aufteilen mussten und sich dabei oft das Leben schwer machten. Dies sei allerdings längst Historie: Heute ist das Verhältnis unter den beiden Christengruppen harmonisch. Wie auch in Eschborn — wie der gelungene Ausflug zeigte.

Seit der Reformation nutzen die evangelische und katholische Gemeinde gemeinsam den Dom. Bemühungen beider Gemeinden um die Wiederherstellung des Gotteshauses nach schweren Kriegszerstörungen sind ein beredtes Zeichen ökumenischen Handelns.

Foto: Jürgen Förster

Nach einem Picknick an der Lahn besuchte die Eschborner Gruppe das ehemalige Prämonstratenserinnenkloster Stift Altenberg.



Foto: Jürgen Förster
Foto: Jürgen Förster

Besichtigungsfahrt in die Abtei Münsterschwarzach bei Würzburg - 1998

 

Münsterschwarzach, eines der ältesten Klöster Frankens, wurde bereits 816 gegründet.

1803 wurde die Abtei, wie andere Klöster in Deutschland, aufgegeben; die Gebäude verfielen fast vollständig. 1913 wurde das Kloster durch Missionsbenediktiner wiederbegründet.

Es gab Gelegenheit zu einer geführten Besichtigung, Teilnahme an einem Chorgebet und die Möglichkeit zum Einkauf im Makonde-Laden mit Waren aus Missionsländern.

Auf dem Heimweg besuchte die Gruppe in dem fränkischen Weinort Volkach am Main die katholische Wallfahrtskirche Maria im Weinmgarten mit der Riemenschneider-Madonna.



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