Gelebte Partnerschaft - Gemeindefahrt nach Magdeburg

Am 25.September war es wieder soweit: Eine Gruppe Eschborner machte sich unter der Tageslosung: “Der das Leben seiner Getreuen behütet, wird sie retten aus der Hand der Frevler (Psalm 97,10)“ auf, die Partnergemeinde in Magdeburg - Diesdorf und Stadtfeld zu besuchen. Die Teilnehmer fuhren teilweise mit Gemeindebus, Bahn und privatem PKW. Nach störungsfreier Anreise trafen alle am Nachmittag in den Quartieren ein. Erster Programmpunkt war ein Treffen im Gemeindehaus der Markusgemeinde in Stadtfeld. Hier konnten viele Bekannte herzlich begrüßt werden. Zum ersten Mal dabei war die neue Pfarrerin des Kirchspiels Stadtfeld-Diesdorf, Frau Cordelia Hoenen.
Beim ersten Programmpunkt erläuterte Herr Wolf, zur Vorbereitung auf einen  Spaziergang, die städtebaulichen und architektonischen Besonderheiten der sogenannten „Beims- Siedlung“.
Sie ist benannt nach dem Magdeburger Oberbürgermeister Hermann Beims. Erbaut wurde sie 1926 bis 1929 von den Architekten Konrad Rühl, Gerhard Gauger, Willy Zabel, Adolf Otto. Sie ist eines der bekanntesten Beispiele des sozialen Wohnungsbaus dieser Zeit. Ziel von Beims war es, vor allem der Arbeiter-schaft gesunde, erschwingliche Wohnungen zu bieten.
Die Siedlung ist klar gegliedert. Die Straßen kreuzen sich rechtwinklig. Die Anlage ist von einem breiten Grünzug durchzogen. Ferner sorgen die begrünten Wohnhöfe und Gemeinschaftsgärten für Durchlüftung und gesundes Wohnklima. In drei- bis viergeschossigen Häusern sind rund zweitausend Wohnungen untergebracht. Architektonische Besonderheit ist der eingefärbte Strukturputz. Ferner sind einzelne Stilele-mente der Fassaden sehr abwechslungsreich gestaltet.
Bei einem anschließenden Spazier-gang unter fachkundiger Führung konnten die Eschborner Gäste viele interessante Details der Siedlung mit eigenen Augen entdecken. In den letzten Jahren wurden die Häuser und Wohnungen grundsaniert. Sie bieten auch heute noch begehrten und liebenswerten Wohnraum.
Der erste Abend klang mit einem gemeinsamen Abendessen und ei-nem Bildvortrag über die gemeinsa-men fünfundzwanzig Partnerschaftsjahre aus.
Am Samstag führte eine Fahrt mit dem Reisebus Magdeburger und Eschborner nach Brandenburg an der Havel. Dort wurden der Dom und das Ausstellungsgelände der Bun-desgartenschau besichtigt.
Die Stadt hat ihre Ursprünge in einer slawischen Siedlung. Die Brendanburg war die Hauptburg der slawischen Heveller.
Eines der Wahrzeichen der Stadt ist der Dom. Er liegt strategisch günstig auf einer Insel der Havel.

Hier gründete Otto I. 948 das Bistum Brandenburg. Mit dem Dombau wurde 1165 begonnen. Er wurde ursprünglich dreischiffig als romanisches Bauwerk ausgeführt. Bereits gegen 1300 wurde er im gotischen Kathedralstil umgebaut. Bis in die Neuzeit wurde das Bauwerk immer wieder, vor allem im Innern, verändert. Andreas Hornemann vom Gemeindekirchenrat des Kirchspiels Stadtfeld-Diesdorf hat diese Veränderung in einem einführenden Vortrag und einem Rundgang eindrucksvoll beschrieben. Interessant war die farbenprächtige Ausmalung der sogenannten „Bunten Kapelle“. Hier ist teilweise die noch originale Ausmalung vorhanden. Das Mittelalter war keineswegs grau, sondern bunt und farbenfroh.
Nach dem kunsthistorischen Teil des Ausflugs ging es zum Ausstellungsgelände der Bundesgartenschau. Eine Besonderheit der diesjährigen Schau war es, dass sie nicht in einer Stadt, sondern in der Havelregion insgesamt stattfand. Teile der Ausstellung waren jeweils unter dem Motto: „Fünf sind Eins“ zu finden in Brandenburg a.d.Havel, Premnitz, Rathenow, Amt Rhinow/Stölln und der Hansestadt Havelberg. Bei einem entspannten Spaziergang im Sonnenschein und unter fachkundi-ger Führung konnte die Reisegruppe sich Anregungen für den eigenen Balkon oder Garten holen.
Beim gemeinsamen Abendessen am Samstagabend im Gemeindehaus in Diesdorf konnten Erfahrungen und Erinnerungen ausgetauscht und Zukunftspläne besprochen werden.
Der Sonntag und Tag der Heimreise begann mit einem Gottesdienst in der Diesdorfer Kirche St. Eustachius und Agathe. Die Predigt legte den Abschnitt des Matthäusevangeliums über den Glauben der kanaanäischen Frau“ (Matthäus 15, 21-28) aus.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen im sonnigen Garten des Diesdorfer Gemeindehauses war es Zeit zum Abschiednehmen. Zum Danksagen bestand wieder reichlich Anlass: Für die herzliche Aufnahme, die Gastfreundschaft der Magdeburger Freunde und die vielen neuen Eindrücke.


Michael Geiger

 

 

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