Ehrenamtliche Mitarbeiter stellen sich vor

Liebe Silla, wo engagierst du dich zur Zeit bei uns?
Seit Februar 2015 arbeite ich ehrenamtlich in der Familienarbeit der Gemeinde mit. Dort leite ich den Babytreff, der jede Woche mittwochs um 10 Uhr im Raum 1a stattfindet.

 

Wie bist du zu dieser ehrenamtlichen Tätigkeit gekommen?
Leider ist der Babytreff damals krankheitsbedingt ausgefallen. Das fand ich sehr schade, da ich ein Treffen für mich und mein Baby gesucht habe. Also hab ich mich im Familienbüro erkundigt und nach einem Gespräch und einer gemeinsamen Planung schließlich die Leitung des Babytreffs übernommen.


Was hat dich motiviert, diese Aufgabe zu übernehmen?
Ich denke, es ist sehr wichtig, wenn „Neumamas“ jemanden zum Reden haben und sich mit ihren Babys geborgen fühlen. Es ändert sich alles, wenn ein Baby da ist, und man weiß erst mal gar nicht so genau, was da auf einen zukommt.

Gerade im ersten Lebensjahr passiert ja in der Entwicklung der Babys unglaublich viel. Da kommen viele Fragen auf und manchmal auch Zweifel. Auch mir ging es so. Deshalb fand ich es umso wichtiger, auch anderen Müttern die Möglichkeit zu geben, sich im Babytreff über Probleme oder Fragen auszutauschen. Dafür gibt es immer genug Zeit, auch wenn natürlich vom Programmangebot die Babys bei uns im Vordergrund stehen.

Wir singen mit den Babys zusammen oder machen Gymnastik oder fördern sie mit passenden Spielangeboten.

 

Wer nimmt das Angebot wahr?
Mamas mit ihren Babys von 0 bis 1 Jahr – Papas sind aber auch willkommen!


Was macht dir heute Freude bei der Leitung des Baby-Treffs?
Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Kleinen größer werden, und ich finde es gut, dass so viele Mamas das Angebot wahrnehmen. Dadurch entsteht auch ein guter gemeinschaftlicher Austausch über die wichtigen Fragen im ersten Lebensjahr: Wie läuft das mit dem Stillen? Geht es anderen Mamas genauso wie mir? Wann fange ich mit dem ersten Brei an? Mein Baby schläft nicht – was kann ich tun? Wie ist das mit den Zähnchen, usw.

Natürlich befinden wir uns in der Zeit von Google, doch ein Erfahrungsaustausch mit anderen, die in der gleichen Situation sind, kann manchmal viel mehr helfen. Jeder erlebt das erste Lebensjahr anders, und jedes Baby ist anders.

Zu sehen, wie die Mütter sich untereinander helfen und wie positiv sie vom Babytreff reden, sagt mir, dass es richtig und wichtig ist, das Angebot weiter anzubieten.


Wie bist du eigentlich damals darauf gekommen, am Baby-Treff teilzunehmen?
Als mein kleiner Sonnenschein auf der Welt war, war ich doch sehr allein. Alle Freunde sind ja weiterhin arbeiten gegangen, und so ein arbeitsloser Tag kann sehr lang sein. Klar ist da das Baby, welches ständig die Aufmerksamkeit benötigt. Aber der Austausch mit anderen Müttern ist sehr wichtig. Daher habe ich mich auf die Suche gemacht und bin in der Gemeinde fündig geworden.

Dass es in Eschborn sehr wenig Angebote für Babys im ersten Lebensjahr gibt, finde ich sehr schade. Die meisten Gruppen fangen erst im Alter von 2 Jahren an. Deswegen ist es schön, dass es den offenen Baby-Treff nun schon so langjährig bei uns gibt, und ich freue mich, dazu beizutragen, dass es auch weiterhin so bleibt.


Was möchtest du unseren Leserinnen und Lesern noch sagen?
Es ist gar nicht schwer, sich ehrenamtlich zu engagieren, man muss es einfach nur machen.

Der Babytreff ist für jeden offen, komm doch einfach mal vorbei und schau es dir an. Mit deinem Baby bist du immer willkommen. Und wenn dein Baby ein Jahr alt ist, kannst du auch unsere anderen Gruppen in der Gemeinde besuchen. Meistens werden sowieso gleich ein paar Babys ein Jahr alt und können dann zusammen in die nächste Gruppe wechseln.

Für Familien gibt es noch viele andere Treff -Möglichkeiten bei uns. Schau doch einfach mal vorbei – wir würden uns freuen, dich zu sehen.

 

 

 

 

 

Anna Jung

Sie haben eine Zeit lang in unserer Kirchengemeinde mitgearbeitet. Wie kam es dazu?

Für mein Gemeindepraktikum war ich insgesamt 6 Wochen in der Gemeinde Eschborn, um dort alle Arbeitsbereiche einer Pfarrerin bzw. eines Pfarrers kennenzulernen. Ich konnte mich also in allen Bereichen der Gemeinde einbringen und engagieren.

 

Und welche Eindrücke nehmen Sie mit?

Für mich als Theologiestudentin war es sehr interessant, hinter die Kulissen einer Gemeinde zu schauen und den Pfarrern bei der Arbeit zuzusehen. Außerdem konnte ich wertvolle Praxiserfahrungen sammeln, die mir das doch eher theoretische Theologiestudium nicht immer bieten kann.

Auch wenn ich nur kurz in der Gemeinde war, war es mir doch wichtig, das Wissen, das ich im Studium erworben habe, einzubringen und mich mit den Gemeindemitgliedern, Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen auszutauschen und von ihnen zu lernen.

 

Wie würden Sie unsere Kirchengemeinde in einem Bild beschreiben?

Freunde und Wärme.

 

Welcher Arbeitsbereich hat Ihnen viel Freude gemacht?

Die Arbeit mit den Konfirmanden hat mir besonders viel Spaß gemacht. Die Gruppe ist mir sehr ans Herz gewachsen, und ich hätte am liebsten noch weitere Wochen mit ihnen zusammen verbracht.

Besonders auf der Konfirmandenfahrt konnte ich die einzelnen Konfirmanden noch besser kennenlernen. Ich hatte das Gefühl, immer mehr mit der Gruppe zusammenzuwachsen.

 

Gibt es noch etwas, das Sie den Menschen in unserer Gemeinde sagen möchten?

Ich möchte mich noch einmal bei allen Gemeindemitgliedern und Hauptamtlichen sowie Ehrenamtlichen bedanken, die mich in meiner Praktikumszeit begleitet haben. Ich habe mich in dieser Gemeinde sehr wohl und immer willkommen gefühlt.

Auch möchte ich mich bei meinen Mentoren Frau Ihrig und Herrn Ihrig dafür bedanken, dass sie mich an ihrem Leben als Pfarrerin und Pfarrer teilhaben ließen und es mir ermöglichten, viele Facetten dieses Berufs kennenzulernen.

 

 

 

 

 

Gisela Niemeyer

Wo engagieren Sie sich zurzeit in der Kirchengemeinde?
Seit September 2011 arbeite ich in dem Café Vis à Vis im Mehrgenerationenhaus in Eschborn. Dort bin ich immer donnerstags mit einem netten Team in der sogenannten Küche. Unter anderem bin ich auch zuständig für das Frühstück und das Mittagessen.


Was hat Sie motiviert, diese Aufgaben zu übernehmen?
Seit dem Eintritt in meine Berufsausbildung 1965 hatte ich immer mit vielen Menschen zu tun, und als ich in die passive Altersteilzeit kam, fehlte mir einfach etwas.


Wie sind Sie zu Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit gekommen?
Im September 2011 hat mich eine Freundin in das Café Vis à Vis zum Frühstück eingeladen. Dort war ein Aushang: „Suchen ehrenamtliche Mitarbeiterin“. Und daraufhin habe ich mich mit Aude unterhalten. Wir waren uns gleich sehr sympathisch. 2 Wochen später „war ich eingestellt“!


Was macht Ihnen heute Freude in Ihrer Arbeit in dieser Gemeinde?
Wir sind ein ganz ganz tolles Team, und jeder ist für den anderen da  fast wie in einer Familie.
Was mich auch sehr freut, ist, dass sich auch zu den Gästen im Laufe der Zeit ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut hat. So teilen wir alle, Mitarbeiter und Gäste, Freud und Leid.
Außerdem backe und koche ich gerne und kann so auch mal etwas, nämlich „Giselas Selbstgemachtes“, anbieten.

Haben Sie eine kleine Geschichte, die Sie geprägt hat in einer Gruppe hier, in der Sie sich engagieren?
Ein sehr schönes Erlebnis hatte ich mit zwei Pilgern. Es war im Winter, und es war kalt, und es hat „geschüttet“. Die zwei kamen eigentlich nur zu uns, um nach dem Pilgerstempel zu fragen. Pilger werden von uns immer zu einem Getränk eingeladen, und das haben wir auch diesen beiden angeboten. Erst zögerlich, aber dann: „DER KUCHEN. Wir bleiben ...“
Das Café war nicht sehr voll, und wir konnten uns sehr nett mit ihnen unterhalten.
Sie erzählten, dass sie Kollegen sind und immer einen Tag im Monat eine „Auszeit nehmen“. Da pilgern sie eine Tagestour, egal bei welchem Wetter. Unsere Schokolade zum Kaffee fanden sie auch ganz toll. Wir haben uns verabschiedet mit einem Beutel Schokolade und für jeden mit einer Banane und einem Apfel. Sie haben gestrahlt ...


Sie möchten andere Menschen begeistern, mitzumachen und mitzugestalten in der Gemeinde. Hier ist Platz für Ihren Werbeblock:
Wir sind immer auf der Suche nach neuen zusätzlichen ehrenamtlichen „Mitstreitern“.
Es macht so viel Freude mit den Gästen, die zu uns kommen. Das ganze Team würde sich über „Zuwachs“ riesig freuen. Wir heißen Sie herzlich willkommen!

 

 

 

 

Hans Peter Meyer

Wo engagieren Sie sich zurzeit in der Kirchengemeinde?
Aktuell kümmere ich mich besonders um die „Aktiv-Füreinander-Stiftung“ unserer Kirchengemeinde. Meine Aufgabe ist hier in erster Linie die Finanzverwaltung. Für das Projekt „Ein Lied für Eschborn“ erhält die Stiftung kleine und große, einmalige und regelmäßige Spenden. Das Ausstellen der sogenannten Spendenquittungen wird von mir erledigt sowie alle damit verbundenen Aufgaben.
Neben dem Amt in der Stiftung hat mich der Kirchenvorstand in den Finanzausschuss der Gemeinde berufen sowie mit der jährlichen Kollektenkassenprüfung beauftragt. Ebenso vertrete ich die Kirchengemeinde Eschborn in der Synode unseres Dekanats. Dort bin ich seit einigen Jahren im Vorstand tätig und habe spezielle Aufgaben übernommen, beispielsweise im Finanzausschuss und im Fundraisingbeirat.


Was hat Sie motiviert, diese Aufgaben zu übernehmen?
Hier in Eschborn lebe ich mit meiner Familie seit 1974. Für mich und auch für meine Frau war und ist es auch heute noch selbstverständlich, sich ehrenamtlich zu engagieren: In früheren Jahren mit der Elternarbeit im Kindergarten und in der Schule, in Eschborner Vereinen und schon immer in der Kirchengemeinde.


Wie sind Sie zu Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit gekommen?
Diese Frage kann ich mit einem Ereignis oder Zeitpunkt nicht beantworten. Ich denke, es hat sich aus den vielfältigen Kontakten zu den Pfarrern und den engagierten Gemeindemitgliedern ergeben, die eine oder andere Aufgabe in der Gemeinde zu übernehmen. Ob es nun die Mitwirkung bei einem sehr frühen Ostersonntagsgottesdienst war oder die Kassenprüfung des Fördervereins für die Diakoniestation: Es gab und gibt immer etwas zu tun.

 

Was möchten Sie weitergeben in Ihrem Wirken in der Kirchengemeinde? Wozu möchten Sie einladen und andere gewinnen?
Ehrenamtliches Engagement ist heute vor dem Hintergrund rückläufiger Finanzierungsmittel mehr denn je gefragt. Ohne das Mitwirken vieler ehrenamtlicher Helfer würde unser Gemeinwesen zusammenbrechen. Die aktuelle Situation um die Aufnahme und Betreuung der Flüchtlinge macht dies besonders deutlich. Auch unsere Kirchengemeinde mit dem Mehrgenerationenhaus ist auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen. Daher lade ich Interessierte ein, sich nach ihren Fähigkeiten, Neigungen und Empfindungen einzubringen. Die Einrichtungen, Angebote und Gruppen, die auf unserer Internetseite aufgeführt sind, bieten ein vielfältiges Betätigungsfeld.


Wenn Sie „Ihre Kirchengemeinde“ in einem Bild beschreiben, dann heißt es für Sie: „Meine“ Gemeinde ist für mich wie ...
... ein großes Haus mit vielen offenen Türen. Aus den dahinter liegenden Räumen sind Gebete, Posaunen, Kinderlachen, Seniorengespräche, Predigten, Orgeltöne, ausländische Sprachen, Bibelworte, Computergeräusche, Kaffeetassengeklapper, und, und, und ... zu hören. Aber auch Räume der Stille sind hier zu finden.


Was macht Ihnen heute Freude in Ihrer Arbeit in dieser Gemeinde?
Zu helfen, soweit es gewünscht bzw. erforderlich ist, dabei eigene Erfahrungen einzubringen und auch Veränderungen zu bewirken. Aber auch nach meinem Berufsleben gefordert zu sein und mit vielen Menschen zu kommunizieren. Ein zurückgezogenes, eher introvertiertes Leben kann ich mir nicht vorstellen.


Haben Sie eine kleine Geschichte, die Sie geprägt hat in einer Gruppe hier, in der Sie sich engagieren?
Vor vielen Jahren hat mir Pfarrer Helge Richter bei einem Gottesdienstbesuch beiläufig mitgeteilt, dass er bzw. der Kirchenvorstand mich zum Vertreter unseres Gemeindevertreters für die Synode in unserem Dekanat benannt habe. Es sei mir doch sicher recht, denn wahrscheinlich käme der Vertretungsfall auch gar nicht vor. Ich war einverstanden, wusste aber damals noch nicht so genau, um was es sich bei der "Synode" überhaupt handelt.
Pfarrer Richter hatte sich geirrt. Schon bald danach musste ich als Vertreter einspringen und habe erfahren, dass die Dekanatssynode als leitendes Parlament der Kirchengemeinden in unserer Region fungiert. Sich hier einzubringen, fand ich damals wie heute spannend und interessant. Seit 2010 wirke ich auch im Vorstand der Dekanatssynode mit. Diese Tätigkeit erlaubt mir einen "Blick über den Tellerrand" und gibt mir die eine oder andere Anregung für die Arbeit in unserer Gemeinde.


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Werben will ich für unsere "Aktiv-Füreinander-Stiftung". Ihr Zweck ist es, die Arbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Eschborn zu fördern. Insbesondere sollen das Ehrenamt, die Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, die musikalische Arbeit, die Ökumene und diakonische Aufgaben finanziell unterstützt werden. Weil die Stiftung hierfür nur ihre Erträge aus dem Kapitalvermögen verwenden darf, sind die Stiftungsmittel sehr begrenzt. Deshalb wünsche ich mir für die Stiftung eine zunehmende Vermögensausstattung durch weitere Zustiftungen.
Diese können auch auf dem Wege der Erbfolge der Stiftung zugeführt werden, insbesondere wenn Immobilien erhalten bleiben sollen.
Die Aktiv-Füreinander-Stiftung freut sich aber auch über große und kleine Spenden. Das aktuelle Projekt „Ein Lied für Eschborn“ zur Förderung der musikalischen Angebote für Kinder und Jugendliche ist ausschließlich auf Spenden angewiesen.
Spenden Sie also „Musiknoten“. Es freuen sich dann nicht nur die geförderten Kinder und Jugendlichen in der Gemeinde, sondern auch alle, die ehrenamtlich in unserer Stiftung und in diesem Projekt mitarbeiten.

 

 

 

Ilka Roth,
Mitglied des Kirchenvorstands

Wo engagieren Sie sich zurzeit in der Kirchengemeinde?
Ich bin seit September 2015 im Kirchenvorstand tätig. Donnerstags kann man mich im Café Vis à Vis finden. Dort unterstütze ich das ehrenamtliche Team. Ab sofort gehöre ich auch zum Team des Familiengottesdienstes.


Was hat Sie motiviert, diese Aufgaben zu übernehmen?
Mir macht es Spaß, mich in der Gemeinde zu engagieren, da ich den Kontakt zu anderen Menschen sehr schätze und ich mich dort wohl fühle. Außerdem möchte ich mithelfen, dass das tolle Miteinander und die Familienangebote (wie z. B. unser Familiengottesdienst) in unserer Gemeinde weiter bestehen. Ich hoffe, auch etwas von meinen Erfahrungen und Kenntnissen in das Gemeindeleben einbringen zu können.


Wie sind Sie zu Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit gekommen?
Die Idee zur Mitarbeit im Café kam, als ich dort mit anderen Müttern Kaffee getrunken habe, als meine dritte Tochter in der Kleinkindbetreuung der Sterngucker war. Nachdem immer wieder Helfer gesucht sind, habe ich mich entschlossen, meine Unterstützung anzubieten.
Über ein Mitwirken im Kirchenvorstand hatte ich erst nachgedacht, als mich der Leiter des Kirchenvorstandes, Herr Fritsch, ansprach, ob ich mir vorstellen könne, mich zur Wahl zu stellen.
Für mich ist der Familiengottesdienst ein wichtiger Baustein, um viele  Gemeindemitglieder zu erreichen und gemeinsam mit ihnen meinen Glauben zu leben. So habe ich bei Frau Elcacho-Behnke einfach meine Mitarbeit angeboten.

 

Was möchten Sie weitergeben in Ihrem Wirken in der Kirchengemeinde? Wozu möchten Sie einladen und andere gewinnen?
Ich möchte die vielen Angebote, die es in unserer Gemeinde gibt, als Familie am Gemeindeleben teilzuhaben, unterstützen und hoffe, durch mein Mitwirken anderen zu zeigen, wie viel Spaß und Freude es bringt, sich zu engagieren und einzusetzen  und dass unsere Kirche, bzw. gerade unsere Gemeinde, nicht veraltet oder verstaubt ist, sondern dass sie in der heutigen Zeit auch ein wichtiger Fels und Bestandteil des Lebens sein kann.


Wenn Sie „Ihre Kirchengemeinde“ in einem Bild beschreiben, dann heißt es für Sie: „Meine“ Gemeinde ist für mich wie ...
... ein großes Schiff auf hoher See, auf dem ich mich sicher fühle. Nicht nur in schwierigen oder hektischen Zeiten, sondern auch im Alltagstrott kann ich im Gottesdienst oder bei meiner Arbeit im Café innerlich zur Ruhe kommen und neue Kraft tanken.


Was macht Ihnen heute Freude in Ihrer Arbeit in dieser Gemeinde?
Der Kontakt zu anderen Menschen, gerade auch zu anderen Altersgruppen, bringt mir Freude. Die bisherige Wertschätzung meines Engagements zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.


Haben Sie eine kleine Geschichte, die Sie geprägt hat, in einer Gruppe hier, sich zu engagieren?
Es freut mich immer wieder, dass mein Engagement, sowohl im KV als auch im Café, geschätzt wird. Es freut mich außerdem, dass meine kleinste Tochter (6 Monate) immer zu meiner Arbeit mitkommen kann und viel positive Aufmerksamkeit bekommt.
Ein Erlebnis prägte mich im Jahr 2014 deutlich. Als dann im Herbst die Anfrage kam, ob ich mir vorstellen könnte, mich für den KV zur Wahl zu stellen, war dies auch eine Art Zeichen von Gott, mir zu zeigen: Glaube an mich, ich bin bei dir. Ganz wie im Psalm 138,3 geschrieben steht: „Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft“.


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Ich bin der Meinung, dass sich alle Aufgaben und Pflichten viel besser erfüllen lassen, wenn sie auf mehreren Schultern verteilt sind und man die Last gemeinsam trägt. So wie es auch in Galater 6,2 steht: „Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“
Ich habe viele Leute neu kennengelernt und viele interessante Gespräche geführt, gerade auch mit Menschen aus anderen Altersgruppen. Die Freude, die die Tätigkeiten mit sich bringt, gibt Kraft für neue Taten! Die Arbeit mit anderen Gläubigen kann erfüllen. Es ist interessant und bringt neue Erkenntnisse, sich in Bereichen einzusetzen, die für einen selbst neu sind.
Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal unterstützend bei der Krippenspielprobe mitgewirkt. Es hat mir viel Freude bereitet, mit den Kindern zusammen zu proben und das Spiel einzustudieren, und ich war wahrscheinlich vor der Aufführung genauso aufgeregt. Aber ich denke, wir haben es alle gut geschafft. Am Schönsten waren die stolzen und strahlenden Augen der Kinder, als sie den Applaus hörten. Genau wegen solch kleiner Momente lohnt es sich, sich einzubringen!
Ich möchte die Möglichkeit hier noch nutzen, um allen herzlich zu danken, die mir die Chance zum Mitwirken ermöglicht haben, insbesondere auch meiner Familie.

 

 

 

Sarah-Marie Fröhlich,

Gemeindepraktikantin

Hallo, ich heiße Sarah-Marie Fröhlich, bin 21 Jahre alt und studiere an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main Evangelische Theologie auf Pfarramt.
Vom 06.09. bis 08.10.2015 habe ich mein Praktikum in der Evangelischen Kirchengemeinde Eschborn machen dürfen. Es war eine tolle, erlebnisreiche
und spannende Zeit.
Ich wurde von der Gemeinde nett und freundlich aufgenommen und durfte viele interessante Gespräche führen. Ich begleitete Frau Pfarrerin Birgitt Ihrig und Herrn Pfarrer Reinhold Ihrig bei ihren zahlreichen Aufgaben und nahm an den verschiedensten Veranstaltungen teil.
Eine Veranstaltung, die mir besonders gut gefallen hat, war der Herbstmarkt.
Hier durfte ich die Konfirmanden und Konfirmandinnen bei ihren Aufgaben an der Kartoffelchips-Station unterstützen. Es hat mir große Freude bereitet zu sehen, wie viele ehrenamtliche Menschen in der Gemeinde mitwirken, und ich bin dankbar, dass ich an dieser Gemeinschaft teilhaben durfte.
Ich werde weiterhin in der Konfirmandenarbeit mithelfen und auch auf die Konfirmandenfreizeit auf die Burg Rieneck mitfahren.

 

 

 

 

Anna Lazar,

Jahrespraktikantin

Mein Name ist Anna Lazar. Ich bin 17 Jahre alt und wohne mit meiner Familie in Eschborn. In meiner Freizeit bin ich bei der Freiwilligen Feuerwehr Eschborn tätig, treibe gerne Sport und unternehme viel mit meinen Freunden. Im Juli letzten Jahres habe ich meinen Realschulabschluss an der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn bestanden. Seit August letzten Jahres besuche ich die Fachoberschule Julius Leber in Frankfurt. Im Rahmen meiner schulischen Ausbildung absolviere ich seit August 2014 ein Jahrespraktikum in Ihrer Gemeinde. Im Seniorenbereich begleite ich verschiedene Angebote wie den Seniorennachmittag und die Demenzgruppe „Auszeit“. Um Pflegekenntnisse zu erwerben, sammle ich Erfahrungen in der Diakoniestation, indem ich mit den Pflegekräften in ihrem Dienst unterwegs bin. Ich freue mich, zahlreiche Erfahrungen für meine Zukunft zu sammeln und Sie alle kennen zu lernen.
Ihre Anna Lazar

 

 

 

Ich heiße Nils Christian, bin 17 Jahre alt und
Schüler der Heinrich-von-Kleist-Schule.

Wo engagierst du dich zurzeit in der Kirchengemeinde?
Ich engagiere mich zurzeit in mehreren Bereichen. Zum einen bin ich einer der fünf ehrenamtlichen Mitarbeiter im Kindergottesdienst. Dann arbeite ich in der Gottesdienstwerkstatt aktiv mit und habe letztes Jahr das Krippenspiel mit vorbereitet. Außerdem fahre ich aktuell noch als Teamer (Begleiter) mit auf die Konfirmandenfreizeiten.


Was hat dich motiviert, diese Aufgaben zu übernehmen?
Die Arbeit mit Kindern hat mir schon immer Spaß gemacht. Da ich vor meiner Konfirmandenzeit relativ regelmäßig im Kindergottesdienst war, hatte ich Lust, dies weiterzuführen und den Kindergottesdienst selbst mit zu gestalten.
In die Gottesdienstwerkstatt bin ich gekommen, weil mir schon während meiner Konfirmandenzeit das Mitwirken im Gottesdienst Spaß gemacht hat. Es ist wirklich interessant, Bibeltexte auch einmal anders, beispielsweise als Anspiel oder als Dialoge, umzusetzen und so teilweise auch eine ganz andere Sichtweise auf das Thema zu bekommen.
Die Aufgabe als Teamer bei Konfi-Freizeiten deckt eigentlich beide Themen noch mal ab. Die Vorbereitung der Konfirmanden auf die Konfirmation ist ein ganz spannender Teil der Arbeit, da man ihnen viele Fragen, die sie haben, beantworten, ihnen auch etwas mit auf den Weg geben und sie für die Weiterarbeit in der Gemeinde motivieren kann.


Wie bist du zu deiner ehrenamtlichen Tätigkeit gekommen?
In der Gottesdienstwerkstatt habe ich schon während der Konfirmandenzeit mitgewirkt, da immer mal im Unterricht gefragt wurde, ob jemand Lust habe, im Gottesdienst mitzuwirken.
Die Arbeit als Teamer habe ich nach der Konfirmandenzeit begonnen, als gefragt wurde, ob jemand Lust hätte, als Begleiter auf die nächsten Konfi-Fahrten mitzufahren. Das sind jetzt schon drei Jahre, die ich mich so betätige.
Für die Mitarbeit im Kigo wurde ich von einer der damaligen Leiterinnen gefragt, ob ich nicht Zeit und Lust hätte, da sie ein oder zwei neue Mitarbeiter bräuchten.


Was möchtest Du weitergeben in Deinem Wirken in der Kirchengemeinde? Wozu möchtest Du einladen und andere gewinnen?
Im Kindergottesdienst möchte ich den Kindern vor allem helfen, ihren eigenen Weg zur Kirche und zum Glauben zu finden, da ich denke, dass der "normale" Gottesdienst für die Kinder langweilig und nicht zielführend ist. Ich merke: Die Kinder haben aber ein Interesse an den Bibelgeschichten. Ich möchte ihnen helfen, diese auf ihre eigene Art zu entdecken. Dafür ist der Kindergottesdienst der richtige Ort, so dass die Kinder schon Erfahrung mit der Bibel haben und so auch im Konfirmandenunterricht nichts vollkommen Neues hören.
So haben die Kinder die Möglichkeit, sich schon im Kindesalter mit Gott auseinanderzusetzen, so dass sie sich so hoffentlich nicht von der Kirche abwenden.
Bei der Arbeit als Teamer gilt das genauso: Konfirmandenfreizeiten haben zu relativ großen Teilen das Ziel, den Weg zu Gott zu finden, wobei natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen darf! Aber natürlich soll den Konfirmanden auch der Glaube und die Nähe Gottes vermittelt werden.
In der Gottesdienstwerkstatt finde ich es wichtig zu zeigen und zu vermitteln, dass Gottesdienst auch anders geht als eine halbe Stunde Predigt von der Kanzel. Ich bekomme oftmals als Rückmeldung, dass unsere Gottesdienste mit der Werkstatt eine willkommene Abwechslung sind. Ein Gottesdienst soll den Leuten ja schließlich Gott näherbringen, und dies geht ja nicht nur auf die herkömmliche Art, sondern auch mit anderen Gestaltungsmöglichkeiten.

 

Wenn du "deine Kirchengemeinde" in einem Bild beschreibst, dann heißt es für dich:
„Meine“ Gemeinde ist für mich wie ...

... ein Schiff.
Jeder Mensch kann an Bord kommen, kann sich engagieren, kann natürlich auch nur mitfahren, aber wenn zu wenige Menschen sich engagieren, bleibt das Schiff stehen, da niemand es mehr vorantreibt. Deshalb ist die ehrenamtliche Arbeit für mich auch so wichtig in der Gemeinde.
So ein Schiff, als doch relativ geschlossener Raum, gibt auch Geborgenheit, so dass niemand, der ein Problem hat oder dem es nicht gut geht, allein gelassen wird und immer weiß, dass er in der Gemeinde Hilfe und Zuflucht findet, wie bei der Arche Noah.


Was macht dir heute Freude in deiner Arbeit in dieser Gemeinde?
Mich reizt vor allem der Kontakt mit den vielen verschiedenen Menschen, seien es die Kinder im Kindergottesdienst, die Konfirmanden oder die ganze Gemeinde. Es ist einfach toll zu sehen, dass die Arbeit, die man in etwas steckt, auch Freude oder Zufriedenheit auslöst. Wenn nach einem Kigo die Kinder gar nicht mit ihren Eltern heimgehen wollen, sondern stattdessen lieber noch mit den anderen Kindern spielen, ist dies ein Zeichen, wie gerne die Kinder kommen. Und das ist für mich wichtig.


Hast du eine kleine Geschichte, die dich geprägt hat in einer Gruppe hier, in der du dich engagierst?
Ich erinnere mich an einen Gottesdienst der Gottesdienstwerkstatt, an dem wir Gottesdienstbesucher nach ihren eigenen Erlebnissen gefragt haben. In dem Gottesdienst ging es um den Auszug aus Ägypten. Nachdem der Erste etwas zum Thema gesagt hatte, sprudelten in der Gemeinde die Ideen, obwohl wir uns in der Vorbereitung unsicher waren, ob die Leute dabei so mitziehen würden. Diese tolle, spontane Mitarbeit der Gemeinde fand ich wirklich toll. Sie hat mich auch bestärkt, weiter mitzumachen und weiter meine Ideen einzubringen.


Du möchtest andere Menschen begeistern, mitzumachen und mit zu gestalten in der Gemeinde. Hier ist Platz für deinen Werbeblock:
Hier möchte ich mich an die ganze Gemeinde richten: Wir von der Gottesdienstwerkstatt suchen immer neue Mitglieder. Je mehr wir sind, desto umfassender und abwechslungsreicher können wir unseren Gottesdienst gestalten. Das Alter ist fast uneingeschränkt: ab der Konfirmandenzeit ohne Begrenzung nach oben. Wir sind eine gemischte Gruppe mit einigen kreativen Ideen. Aber frische, neue Ideen sind immer sehr gerne gesehen! Wir treffen uns ca. zwei Mal vor jedem Gottesdienst. Bei 4-5 Gottesdiensten im Jahr ist das nicht so viel, so dass man sich das zeitlich ganz gut einrichten kann. Bei Interesse melden Sie sich einfach bei Frau Ihrig. Sie hat die Termine unserer Treffen und Gottesdienste alle vorliegen. Unser nächster Gottesdienst, den wir mitgestalten, ist am 27. Juli auf dem Glaskopf. Wir würden uns freuen, wenn wir bei diesem Gottesdienst vielleicht schon das ein oder andere neue Gesicht in der Gottesdienstwerkstatt vorstellen könnten.

Für die Kinder:
Es findet einmal im Monat ein Kindergottesdienst parallel zum "normalen" Gottesdienst statt. Die Termine und Themen kann man sowohl dem "Orientiert" als auch der Webseite der Kirche entnehmen. Aktuell sind wir meist so ca. 10-15 Kinder. Wir singen und beten gemeinsam und hören in jedem Kigo eine Bibelgeschichte. Aber auch der kreative Teil kommt nicht zu kurz. Wir basteln, malen oder backen eigentlich in jedem Kigo. Die Kinder, die aktuell kommen, sind eigentlich immer fröhlich, wenn sie wieder nach Hause gehen.
Der nächste Kigo findet am Sonntag, dem 15. Juni um 10.00 Uhr im Gemeindehaus statt.
Wir, das Kigo-Team, würden uns freuen, auch an diesem Tag wieder reichlich Kinder begrüßen zu dürfen.

AKTUELLES

 

Unser Gemeindemagazin

"Orientiert" (März bis Mai)

 

Stellenangebote

- Erzieher/in in in der Kita Raupenland

- Mitarbeiter/in für Diakoniestation

- Mitarbeiter/in für Hanah*s Dienste

 

Angebote des Café Sokr@tes

 

NÄCHSTE TERMINE

 

Familiengottesdienst

am 21.05.18 um 11.00 Uhr im Kath. Gemeindezentrum Christ-König

 

Eltern-Oase

am 05.06.18 um 10.00 Uhr in der Pfarrscheuer

 

Kleine Bastelkünstler

am 12.06.18 um 15.00 Uhr im Großen Saal des Gemeindehauses

 

Kinder-Action-Tag

am 16.06.18 um 11.00 Uhr im Gemeindehaus

 

Abendgottesdienst

am 16.06.18 um 18.00 Uhr in der Ev. Kirche

 

Kindergottesdienst

am 17.06.18 um 11.00 Uhr in Raum 1/1a des Gemeindehauses

 

Kirche am Abend

am 25.08.18 um 18.00 Uhr in der Ev. Kirche

 

Jugendgottesdienst

am 09.09.18 um 17.00 Uhr in der Ev. Kirche

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