WAS IMMER SO ALLES MACHT
WAS IMMER SO ALLES MACHT

Historie der Evangelischen Kirche

 

 

 

Im 9. Jahrhundert durfte wohl eine dreischiffige Basilika entstanden sein, deren Grundmauern in der heutigen Kirche noch teilweise vorhanden sind. Im oberen Teil des mächtigen Kirchturms finden sich einige romanische Säulen in Zweitverwendung vermauert.

 

 

 

Die romanische Apsis der Kirche wurde etwa in der Wende zum 15. Jahrhundert abgebrochen und durch einen neuen gotischen Chor mit Rippengewölbe ersetzt.

 

 

Ein alter Schlussstein (Agnus Dei = Lamm Gottes), heute im Kanzelaufgang vermauert, dürfte den Abschluss dieses Gewölbes gebildet haben.

Drei der ehemals vier Konsolsteine des gotischen Gewölbes sind bis heute erhalten: Es handelt sich hierbei um Wappensteine der ritterlichen Familie "von Kronberg", der damaligen Herrschaft von Eschborn. 

Der Schutzpatron der Kirche war im Mittelalter der Hl. Lambertus.

Die Reformation wurde 1526 in Eschborn eingeführt.

 

In den Wirren des 30-jährigen Kriegs wurde Eschborn am 20. Juni 1622 von den Truppen des Christian von Braunschweig, auch der "tolle Christian" genannt, niedergebrannt und zerstört, darunter auch die Kirche.

Beim Wiederaufbau der Kirche 1624 wurde der Bau nur noch einschiffig errichtet, weil der verminderten Einwohnerzahl Rechnung getragen wurde. Die ehemaligen Durchgänge zum Seitenschiff in Richtung Westerbach wurden vermauert. Bis heute ist dies noch sichtbar.

 

 

Schon bald wurde eine hölzerne Empore in der Kirche eingebaut, die bis heute genutzt wird und etwa 120 Personen Platz bietet.



 

 

1660 wird bei einem Holzschnitzer in Oberursel das Kruzifix in Auftrag gegeben



 

 

 

 

und über dem Altar aufgerichtet;

 

 

 

die Kanzel wird 1665 eingebaut.

Beide sind bis heute noch im Originalzustand erhalten.

Bis zum Jahre 1730 wurden die Pfarreien Eschborn und Steinbach in Personalunion von Eschborn aus versehen. In Steinbach waren die Grafen von Hanau Territorialherren, in Eschborn die Herren von Kronberg.

In der Mitte des 18. Jahrhunderts war die Kirche wieder renovierungsbedürftig. Die Kosten der baulichen Unterhaltung mussten sich Kurmainz, als Rechtsnachfolger der Kronberger seit 1704 zu 5/6 und die Grafen zu Bassenheim zu 1/6 teilen.



 

 

1766 wurde der Kirchturm durch einen schiefergedeckten Holzturm mit Haube auf 36 m erhöht. 

 

 

Die Orgel der Kirche stammt aus den Jahren 1860/61 und wurde von der Firma Voigt gebaut.



Orgel von innnen

 

 

Ein Buntglasfenster mit einer Christusdarstellung, gestiftet vom ehemaligen Eschborner Dekan Mencke, befand sich seit 1958 in der Sakristei der Kirche und wurde 2011 als Fenster in den großen Saal des Gemeindehauses eingebaut, wo es diesem Raum auch als Gottesdienstraum eine ganz neue Gestalt gibt.

 

Im ersten Weltkrieg wurden zwei der drei Glocken eingeschmolzen. Diese wurden 1921 durch neue Glocken ersetzt, davon ist eine die Gedächtnis- und Friedensglocke mit den Namen der im ersten Weltkrieg gefallenen Eschbornern. 

1926 wurde das Kircheninnere, insbesondere die Holzdecke, von dem bekannten Kirchenmaler Prof. Otto Linnemann (geb. 1876 in Frankfurt/Main) ausgemalt.
2012 wurde die Malerei neu gefestigt.

Im zweiten Weltkrieg erlitt die Kirche leichtere Schäden. Erneut wurden zwei Glocken zu Kriegszwecken eingeschmolzen. Erst 1951 wurden diese Glocken ersetzt durch die große Glocke „fis“ mit 747 kg und die mittlere Glocke „a“ mit 486 kg.

An der Außenwand der Kirche sind die Grabplatten zweier früherer Pfarrer eingelassen: Johannes Gärtner, geb. 18.09.1697 – gest. 13.06.1730 und Johann Hulderich Schwalbach, geb. 17.01.1694 – gest. 13.05.1773.

2012 wurde die Kirche außen renoviert und das gesamte Schieferdach neu gelegt. Der Turm wurde auch im Gebälk ausgebessert. Die Kosten dafür trug die Stadt Eschborn, die für den Erhalt des Turms zuständig ist. Auch an den weiteren Sanierungskosten beteiligte sie sich großzügig.

Der Kircheninnenraum wurde neu angelegt, der Boden neu gestrichen. Hier stehen noch weitere Renovierungen, u.a. an der Beleuchtung und an den Kirchbänken, aus.



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